Bergbau

Rio Tinto machen Wetterkapriolen zu schaffen

Unter dem schlechten Wetter in Australien leidet vor allem die Bergbauindustrie. Nun hat der Großkonzern Rio Tinto deutliche Einbußen im ersten Quartal verkündet: Die Herstellung verringerte sich um bis zu zwölf Prozent.
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Große Maschinen, großes Geschäft: Die hohen Rohstoffpreise halten den Bergbau trotz schlechten Wetters stabil. Quelle: Reuters

Große Maschinen, großes Geschäft: Die hohen Rohstoffpreise halten den Bergbau trotz schlechten Wetters stabil.

(Foto: Reuters)

SydneySowohl bei Eisenerz als auch bei harter Kokskohle verringerte sich die Herstellung, wie der anglo-australische Konzern am Mittwoch mitteilte. Bei Eisenerz erreichte das Minus verglichen mit dem Vorjahreszeitraum drei Prozent, bei Kokskohle zwölf.

Für das Gesamtjahr zeigte sich Rio Tinto aber zuversichtlich, seine Ziele erreichen zu können. Die meisten Bereiche der Produktion würden sich von den Wetterkapriolen bereits wieder erholen. Zudem profitiere Rio Tinto von den hohen Rohstoffpreisen, erklärte Firmenchef Tom Albanese anlässlich des vierteljährlichen Produktionsberichtes.

Indien wird immer wichtiger

Eisenerz und Kokskohle sind beides wichtige Rohstoffe für die Herstellung von Stahl. Australien und Brasilien sind die beiden größten Eisenerzexporteure der Welt. Weil sie die rasante Nachfrage aus China zuletzt kaum decken konnten, kommt Indien als Lieferant des Rohstoffes eine immer wichtigere Rolle zu. Das Land rangiert als Eisenerzexporteur bereits an dritter Stelle.

  • rtr
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