Bergbaubranche
Geplatzte Fusion mit Vale enttäuscht Xstrata-Anleger

Der Aktienkurs des Schweizer-britischen Bergbaukonzern Xstrata ist nach dem Scheitern von Fusionsverhandlungen am Mittwoch eingebrochen. Vale hatte die Gespräche abgebrochen. Die geplante Fusion wäre rekordverdächtig gewesen.

HB LONDON/SAO PAULO. Im frühen Londoner Handel verlor das Papier mehr als elf Prozent. Zuvor hatte der weltgrößte Eisenerzproduzent Vale die Gespräche über einen Zusammschenschluss mit Xstrata beendet. "Da keine Vereinbarung erzielt werden konnte, wurden die Gespräche zwischen den Unternehmen abgebrochen", hieß es. Vale behält sich aber vor, ein neues Gebot für Xstrata vorzulegen, wenn sich die Situation ändern sollte.

Der brasilianische Konzern wollte den weltgrößten Zinkproduzenten Xstrata für rund 90 Mrd. Dollar übernehmen. Dies wäre eine der größten Fusionen weltweit gewesen. Angetrieben von den Rohstoff-Rekordpreisen und Kapazitätsengpässen befindet sich die Bergbaubranche seit einiger Zeit in einer Fusionswelle. Grund für das Scheitern sollen unterschiedliche Preisvorstellungen und der Streit um Marketingrechte sein.

Vale wolle sich nun nach anderen Übernahmezielen umschauen, teilte das Unternehmen weiter mit.

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