Bergbaukonzern
BHP will Milliarden in Schiefergas investieren

BHP Billiton investiert rund 4,5 Milliarden Euro in die Schiefergas-Förderung. Bereits in diesem Jahr hat der weltgrößte Bergbaukonzern einen Konkurrenten übernommen. Doch die Schiefergas-Technik ist umstritten.
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SydneyDer weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton will deutlich mehr Gas aus Schiefer gewinnen. Im kommenden Jahr würden rund 4,5 Milliarden Dollar in die Förderung investiert, teilte der Rio-Tinto-Konkurrent am Montag mit. Es sei geplant, bis 2015 etwa 5,5 Milliarden Dollar jährlich zu mobilisieren - rund eine Milliarde mehr als bisher vorgesehen. BHP Billiton kaufte in diesem Jahr bereits für fast 17 Milliarden Dollar den Schiefergas-Förderer Petrohawk Energy sowie Schiefergas-Anteile von Chesapeake Energy.

Bei der Gewinnung von Gas aus Schiefer wird die Flüssigkeit unter Einsatz von Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten herausgepresst. Dieses relativ neue und umstrittene Verfahren erhöhte in den vergangenen Jahren die Gasförderung kräftig. Bei Umweltschützern und Bürgerinitiativen stößt diese Energiequelle auf Ablehnung. BHP Billiton sieht sich jedoch auf dem richtigem Weg. „Das wird die Spielregeln in der Welt ändern und für BHP Billiton wäre es unverantwortlich, daran nicht teilzuhaben“, sagte der fürs Ölgeschäft zuständige Manager Michael Yeager.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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