Bergbaukonzerne
Gerüchte: BHP Billiton will neues Preissystem

Der australische Bergbaukonzern BHP Billiton verhandelt nach Angaben aus Kreisen mit chinesischen Stahlhütten über ein neues Preissystem. Dabei gehe es um Index-basierte Preise anstelle der sonst üblichen Benchmark-Preise für Eisenerz.

HB SCHANGHAI. BHP nahe Kreise und eine Führungskraft einer staatlichen chinesischen Handelsgesellschaft sagten, dass mehrere Stahlhütten den Bedingungen zwar zugestimmt, aber noch nichts unterschrieben hätten.

Japanische und koreanische Stahlproduzenten haben mit dem BHP-Konkurrenten Rio Tinto eine Preissenkung um ein Drittel vereinbart. Im bisher üblichen Benchmark-System würden andere Stahlhersteller diese Preissenkung nachvollziehen. Der chinesische Eisenerz- und Stahlverband, federführend in den Verhandlungen, peilt aber Preisabschläge von mindestens 40 Prozent an. Sie berufen sich dabei auf mehrere Eisenerz-Indizes, die von verschiedenen Börsen angeboten werden.

Sein Unternehmen befinde sich derzeit nicht in Verhandlungen mit BHP Billiton in dieser Angelegenheit, sagte der Vorstandschef von Jiangsu Shagang, dem einzigen privaten chinesischen Stahlproduzenten unter den fünf größten des Landes. Shan Wenrong bekräftigte aber, dass Chinas Stahlkocher einen Abschlag von 40 bis 50 Prozent auf den Benchmark-Preis für Eisenerz erzielen wollen.

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