Bericht in der Fachzeitschrift „Automotive News Europe“
China verdrängt Deutschland vom Auto-Siegertreppchen

Deutschland gehört einem Medienbericht zufolge nicht mehr zu den drei größten Kfz-Produzenten der Welt.

HB MÜNCHEN. In China sind im vergangenen Jahr mehr Autos und Lkw produziert worden als in der Bundesrepublik, wie die Fachzeitschrift „Automotive News Europe“ am Wochenende berichtete. Nach eigenen Erhebungen seien 2006 in Deutschland 5,8 Millionen Autos hergestellt worden, was einem Anstieg von 1,1 Prozent im Vergleich zu 2005 entspreche. In China habe es dagegen einen Anstieg von 26,3 Prozent auf 7,2 Millionen Stück, meldete die Zeitschrift.

Den Angaben zufolge sind die Hälfte der Top-20-Produzenten so genannte Schwellenländer - darunter auch Mexiko und Indien. „Der Schwerpunkt der Industrie verlagert sich wie erwartet in die Schwellenländer“, zitierte die Zeitschrift den Auto-Experten Max Warburton von der Investment-Bank UBS. Überraschend sei aber, wie schnell sich diese Entwicklung vor allem in China vollziehe. China, Indien und Brasilien lägen zusammen nur noch gut 13.000 Fahrzeuge hinter Deutschland, Frankreich und Spanien.

Als Nummer eins der autoproduzierenden Länder löste Japan die USA ab, wie die Zeitschrift weiter berichtete. In den USA wurden demnach im vergangenen Jahr rund 670 000 Fahrzeuge weniger produziert als im Jahr zuvor.

Einzig Italien konnte dem Bericht zufolge auf der europäischen Seite einen Erfolg verbuchen. Das gute Geschäft von Fiat habe dazu beigetragen, dass die Italiener ein Plus von 16,6 Prozent bei den produzierten Fahrzeugen verzeichnen konnten.

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