
FRANKFURT/BERLIN. "Aufgrund der planmäßig erwarteten Restrukturierungskosten und der sich in diesem Jahr auch noch nicht voll abzeichnenden Konjunkturerholung wird dabei ersichtlich, dass sich der maximale Finanzierungsbedarf im Jahr 2010 ergibt", heißt es in dem 41-seitigen unveröffentlichten Prüfbericht zur Sanierung, der dem Handelsblatt vorliegt.
So seien für 2010 allein Restrukturierungskosten von 1,1 Mrd. Euro veranschlagt, die im Wesentlichen aus den geplanten Personalabbaumaßnahmen resultierten. Opel-Boss Nick Reilly hatte bereits klargemacht, dass das Geld der Rüsselsheimer nur noch bis zur Jahresmitte reicht. Ein Opel-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.
Noch lässt die Regierung Opel zappeln. Der Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern, der sich Anfang der Woche mit dem Hilfsantrag beschäftigte, verlangt vor einer Entscheidung zusätzliche Angaben zum Konzept. Der Prüfbericht der Düsseldorfer Wirtschaftsprüfer Warth & Klein, der auch der Bundesregierung vorliegt, kommt trotz Kritik an Schwachstellen insgesamt zu einem positiven Ergebnis über den Sanierungsplan von General Motors Europe (GME).
Prüfer sehen Mitschuld von GM
"Bei Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen und der Sanierungsplanung kann GME nachhaltig eine branchenübliche Rendite erzielen und ist somit wettbewerbs- und renditefähig", heißt es in dem Gutachten. Die Bundesregierung hatte den Prüfbericht als Bedingung für den im Februar erfolgten Antrag von GM auf 1,5 Mrd. Euro Hilfen aus Deutschland zur Sanierung gemacht.
Für GM ist das Papier dennoch kein Ruhmesblatt: Die Düsseldorfer Experten, die im Auftrag von Opel den Plan kontrollierten, sehen die Rüsselsheimer nicht nur als Opfer der Wirtschafts- und Finanzkrise, sondern geben auch GM eine Mitschuld an der Misere. Die Experten kritisieren vor allem den "technologischen Rückstand von GME im Vergleich zur Konkurrenz".
Die Prüfer stellen sich damit hinter den Sanierungsplan - lassen allerdings offen, ob der Hersteller Anspruch auf die beantragte Milliardenhilfe aus dem Deutschlandfonds hat. Denn die Staatshilfen aus dem Fonds sind lediglich auf Firmen begrenzt, die Opfer der Wirtschafts- und Finanzkrise sind.
Darum hört man auch keinerlei Aussagen mehr vom Helden Franz der mal gezeigt hat wie man -mit beihilfe der Medien- "insolvenz" zum Un-Wort macht.
Die hätten das Schlimmste bereits hinter sich...
Die belegschaft hockt auch wie eingemeiselt auf ihren Stühlen... anstatt schonmal nach Umschulungen zu schauen, wird gewartet bis es Abfindungen gibt die sich auch lohnen.
Eine Organisation zu sanieren fängt immer intern an mit verschiedenen Programmen und da sind bei GM/Opel keierlei Anzeichen zu sehen. Es wird weiter Geld verbrannt, gereist und unnötige Projekte ins Leben gerufen.
Es dauert zu lange und würde schon zu viel geschrieben...
Darum hört man auch keinerlei Aussagen mehr vom Helden Franz der mal gezeigt hat wie man -mit beihilfe der Medien- "insolvenz" zum Un-Wort macht.
Die hätten das Schlimmste bereits hinter sich...
Die belegschaft hockt auch wie eingemeiselt auf ihren Stühlen... anstatt schonmal nach Umschulungen zu schauen, wird gewartet bis es Abfindungen gibt die sich auch lohnen.
Eine Organisation zu sanieren fängt immer intern an mit verschiedenen Programmen und da sind bei GM/Opel keierlei Anzeichen zu sehen. Es wird weiter Geld verbrannt, gereist und unnötige Projekte ins Leben gerufen.
Es dauert zu lange und würde schon zu viel geschrieben...
GM will im Juni 6 Milliarden Dollar an den US-Staat zurückzahlen. Geld ist also vorhanden. Warum also keine investition in die Tochter? Kein Vertrauen?
Das Elend des Unternehmens begann eindeutig vor der Krise. Aber egal, das Kapital kennt die Spielregel: Schwinge die Keule der Arbeitslosigkeit, dann werden Vorsätze über bord geworfen, Regeln außer Kraft gesetzt und Politiker handzahm.
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