Beschäftigte akzeptieren Abfindung: Mercedes kommt beim Stellenabbau voran

Beschäftigte akzeptieren Abfindung
Mercedes kommt beim Stellenabbau voran

Daimler-Chrysler kommt beim Stellenabbau voran. Bis Jahresende haben bei der renditeschwachen Nobelmarke Mercedes-Benz 5 000 Beschäftigte Abfindungen für das freiwillige Ausscheiden akzeptiert, teilte der Konzern mit. Der Vorstand machte damit seine Ankündigung wahr, bis Jahresende einen Großteil der Zusagen zu bekommen.

mwb STUTTGART. Der Betriebsrat hatte dagegen bezweifelt, dass der Personalabbau so reibungslos klappen würde. Insgesamt sollen bis zum Herbst 8 500 Stellen, das sind zehn Prozent, bei Mercedes wegfallen. Der Konzern reagiert damit auf die geringeren Absatzerwartungen. Zuletzt war aus Aufsichtsratskreisen bekannt geworden, dass im Konzern noch weitere 8 000 Stellen – davon 2 000 bei den Nutzfahrzeugen – zur Disposition stehen. Der zusätzliche Stellenabbau soll aber dadurch erfolgen, dass freigewordene Stellen nicht mehr besetzt werden.

Personalvorstand Günther Fleig äußerte sich gestern zufrieden über das Zwischenergebnis. „Unsere Erwartungen haben sich bestätigt“, teilte Fleig mit. Die hohe Akzeptanz demonstriere, dass das Abfindungsprogramm attraktiv und sozialverträglich sei. Bei freiwilligem Ausscheiden zahlt dasUnternehmen den Beschäftigten Abfindungen von bis zu 275 000 Euro. Das Programm kostet den Konzern 950 Mill. Euro.

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