Beschleunigte Prüfung
Bayer-Leberkrebsmittel vor der US-Zulassung

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer ist der erhofften breiteren Anwendung seines Krebsmittels Nexavar in den USA einen Schritt näher gekommen. Das Medikament ist ein großer Hoffnungsträger des Pharmageschäfts der Leverkusener.

HB FRANKFURT. Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe den Zulassungsantrag für Nexavar zur Behandlung von Leberkrebs angenommen und werde ihn einer beschleunigten Prüfung unterziehen, teilten Bayer und sein US-Partner Onyx am Montag mit. Wenn die Gesundheitsbehörde einem Medikament den "Priority- Review"-Status erteilt, entscheidet sie innerhalb von sechs Monaten nach Einreichung des Antrages über eine Zulassung. Bayer und Onyx, die Ende Juni den Zulassungsantrag eingereicht hatten, können damit bis Jahresende mit einer Entscheidung rechnen.

Nexavar ist einer der größten Hoffnungsträger des Bayer-Pharmageschäfts und zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenkrebs schon in mehr als 50 Ländern zugelassen. Leberkrebs gilt als schwer zu behandeln. Nexavar soll Krebstumore bekämpfen, indem es durch die Hemmung eines Enzyms das Wachstum der Tumorzellen stoppt. Außerdem soll es in die Gefäßneubildung eingreifen, um die Blutversorgung des Tumors zu stoppen. Bayer traut dem Medikament zur Behandlung von Nierenkrebs, Hautkrebs und Leberkrebs insgesamt einen jährlichen Umsatz von bis zu 500 Mill. Euro zu.

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