Besonders deutsche Standorte betroffen
Lanxess will beim Personal sparen

Ab dem kommenden Jahr will die kurz vor der Abspaltung stehende Bayer-Chemietochter Lanxess rund 20 Millionen Euro bei den Personalkosten einsparen. Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann am Dienstag in Leverkusen: „Die Ausgangssituation von Lanxess zwingt uns zu diesem Schritt. Wir müssen unsere Kostenstrukturen den wirtschaftlichen Erfordernissen anpassen."

HB FRANKFURT/M. Bereits im nächsten Jahr sollten so rund 20 Millionen Euro eingespart werden. Betroffen seien übertarifliche Leistungen von rund 3900 Tarifmitarbeitern an den deutschen Standorten. Zudem sollen die Gehälter der Führungskräfte im Inland 2005 nicht erhöht werden. Bei den Auslandsgesellschaften würden deutlich geringere Erhöhungsbudgets für 2005 zur Verfügung gestellt.

Der Chemiekonzern hatte bereits Ende November Sparmaßnahmen angekündigt und ein Einsparpotenzial von 25 Millionen Euro genannt. In Lanxess hat Bayer den Großteil seiner Chemiegeschäfte und etwa ein Drittel seiner Kunststoffgeschäfte gebündelt. Das Unternehmen soll voraussichtlich Anfang 2005 an die Börse gebracht werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%