Bestechung
Alcatel will Millionen Dollar Strafe zahlen

Alcatel hat einer Millionen-Strafzahlung zugestimmt, um in den USA einer Klage wegen Bestechung zu entgehen. In Asien und Lateinamerika soll Schmiergeld geflossen sein.
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WASHINGTON. Der Telekomausrüster Alcatel-Lucent SA hat einer Strafzahlung in Millionenhöhe zugestimmt, um eine US-Klage wegen Betrug abzuwenden. Das Unternehmen habe Millionen Dollar an Schmiergeld in Lateinamerika und Asien gezahlt, um lukrative Aufträge zu halten oder zu gewinnen, teilte die US-Börsenaufsicht SEC und das Justizministerium mit. Alcatel-Lucent räumte die Beschuldigungen ein und stimmte einer Zahlung von insgesamt mehr als 137 Millionen Dollar zu. Das Unternehmen gab den Angaben nach zu, rund 48 Millionen Dollar durch die Bestechungen verdient zu haben.

Im vierten Quartal 2009 hatte Alcatel bereits Geld zurückgelegt. Die Zahlung soll das Ergebnis 2010 deshalb nicht belasten. Alcatel konkurriert unter anderem mit der schwedischen Ericsson und Nokia Siemens Networks.

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