Beteiligung an GCE-Gruppe verkauft: Linde trennt sich von Randbereichen

Beteiligung an GCE-Gruppe verkauft
Linde trennt sich von Randbereichen

Der Wiesbadener Gase- und Gabelstapler-Spezialist Linde hat seine 50-Prozent-Beteiligung an dem schwedischen Gaskontrollgerätehersteller GCE-Group an eine private Kapitalanlagegesellschaft verkauft. Damit wird die Konzentration aufs Kerngeschäft fortgesetzt.

HB WIESBADEN. Der Verkaufserlös betrage 21 Mill. €, teilte Linde am Mittwoch in Wiesbaden mit. Käufer sei die Private-Equity-Firma Triton, die auch die restlichen Anteile aus dem Besitz des Schweißapparaturenherstellers Esab AB übernehme. Esab ist eine Tochter der britischen Charter plc.

„Wir fokussieren uns weiter auf unsere Wachstumsmärkte und trennen uns systematisch von Randbereichen“, kommentierte Linde-Chef Wolfgang Reitzle. Gas-Kontrollgeräte gehörten nicht zum Kerngeschäft der Linde AG, die vor allem auf den Gebieten Industriegase und Gabelstapler weltweit mit an der Spitze liegen. GCE stellt unter anderem Gas-Regulatoren, Schweißbrenner sowie Gasverteiler her und erwirtschaftete mit rund 900 Beschäftigten vergangenes Jahr einen Umsatz von 90 Mill. €.

Die im Deutschen Aktienindex notierte Linde-Aktie lag am Mittwoch mit gut einem Prozent im Minus bei 43,65 €.

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