Beteiligung aufgestockt
Volvo hält 25 Prozent an Deutz

Wie bereits angekündigt hat Volvo seine Anteile an dem Kölner Motorenbauer Deutz von 6,7 auf 25 Prozent aufgestockt. Eine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur strebe der schwedische Autokonzern aber nicht an.
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DüsseldorfDer schwedische Lastwagenbauer Volvo hat wie angekündigt seine Beteiligung an dem Kölner Motorenbauer Deutz auf gut 25 Prozent aufgestockt. Dies habe der Konzern jetzt bekanntgegeben, teilte Deutz am Dienstag mit. Eine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur, etwa durch die Dividendenpolitik, strebe Volvo nicht an.

Volvo hatte im Juni erklärt, den italienischen Deutz-Großaktionär Same Deutz-Fahr Aktien für 130 Millionen Euro abzukaufen. Bislang hatten die Schweden 6,7 Prozent an dem Kölner Traditionsunternehmen gehalten. Volvo wolle stärker im Aufsichtsrat vertreten sein, die Besetzung des Vorstandes jedoch nicht beeinflussen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Kooperation mit den Chinesen als Motorenlieferant für Landmaschinen müsste doch eigentlich zu einem Umsatzplus führen, hat Volvo vielleicht deshalb zugekauft? In diesem Segment sind die beiden Unternehmen allerdings auch Konkurrenten, das lässt Raum für Spekulationen. Auf jeden Fall hat die Deutz-Aktie Potential als kurzfristige Gewinn-Mitnahme-Aktie. Da hilft nur stetiges Beobachten.
    Konrad Arens

  • Die verantwortlichen Organe der DEUTZ AG seit Jahren kein resilientes Geschäftsmodell geschaffen und implementiert. Resilienz bedeutet hierbei die Fähigkeit, Unerwartetes zu meistern und gestärkt aus den Turbulenzen der Märkte hervorzugehen. Dieses ist bei der Cummins Inc. nach der Finanzkrise 2009 eindrucksvoll geschehen. Bei der DEUTZ AG werden dagegen die Margenziele nie erreicht. In mehr als 30 Jahren hat die DEUTZ AG nur einmal Dividende ausgeschüttet; dagegen hat Cummins in den letzten Jahren nur einmal keine Dividende ausgeschüttet. Das sagt alles!

  • Volvo hat offenbar keine wirtschaftlichen Pläne mit der
    Beteilugung an Deutz, denn der Motorenhersteller ist seit
    über 15 Jahren ein Sanierungsfall. Das wird sich auch künftig nicht ändern, da Deutz keinen operativen Gewinn erwirtschaften kann.

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