Beteiligungsfirma
Indus will das Schlimmste hinter sich haben

Die Indus-Holding hofft 2010 auf ein Umsatzplus. Grund für die Zuversicht: eine sich bessernde Auftragslage. Arg gebeutelt worden sind hingegen die Autozulieferer.
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HB DÜSSELDORF. Nach Geschäftseinbrüchen in der ersten Jahreshälfte hält die Beteiligungsfirma Indus das Schlimmste für überstanden. Im dritten Quartal hätten sich Umsatz und Ertrag besser entwickelt als in den ersten sechs Monaten, teilte das Unternehmen aus Bergisch Gladbach mit. Die Töchter aus der Bau- und Konsumgüterindustrie hätten die zum Teil herben Einbußen der Beteiligungen aus der Automobilzulieferung und dem Maschinenbau abfedern können.

Aufgrund der inzwischen wieder besseren Auftragslage erwarte der Vorstand eine stabile Entwicklung bis zum Jahresende. "Hält diese Auftragslage an, gehen wir für 2010 von einem leichten Umsatzwachstum aus", kündigte Firmenchef Helmut Ruwisch an. In den ersten neun Monaten erzielte Indus bei einem Umsatz von 565,7 (Vorjahr: 702,6) Mio. Euro einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 35,9 (79,8) Mio. Euro. Von der Wirtschaftskrise am stärksten betroffen waren in der Indus-Gruppe die Automobilzulieferer, die per Ende September einen operativen Verlust von 6,2 Mio. Euro einfuhren. Dem gegenüber konnten sich die übrigen Segmente in der Krise vergleichsweise gut behaupten und verbuchten operative Umsatzrenditen (Ebit-Margen) zwischen 9,4 und 12,1 Prozent.

Schon 2008 musste Indus Federn lassen: Der Konzernumsatz stieg zwar noch um 1,5 Prozent auf 928,4 Mio. Euro. Das Ebit sank aber um 15 Prozent auf 87 Mio. Euro. Der Überschuss brach um 44 Prozent auf 27,9 Mio. Euro ein.

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