Beteiligungsgesellschaft CVC ist einziger Bieter
BASF verhandelt über Verkauf der Druckfarbensparte

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF führt nach Angaben aus Bankenkreisen mit der Beteiligungsgesellschaft CVC Exklusivgespräche über den Verkauf seiner Druckfarbensparte. Der Verkaufswert wird auf mehr als 600 Millionen Euro geschätzt.

HB LONDON. CVC sei als einziger Bieter übrig geblieben und verhandele mit dem Ziel, das Geschäft bald abzuschließen, hieß es am Mittwoch in den Kreisen. „Es wird möglicherweise noch ein paar Wochen dauern“, hieß es in mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. Die Beteiligungsgesellschaft sei in Gesprächen mit den Banken CIBC, Deutsche Bank und J.P. Morgan über eine Finanzierung des Geschäfts. CVC und BASF lehnten eine Stellungnahme ab. Die im Deutschen Aktienindex Dax notierte BASF-Aktie lag am Mittwochnachmittag in einem kaum veränderten Gesamtmarkt 0,2 Prozent im Plus bei 46,15 Euro.

Anfang August hatte es in Bankenkreisen geheißen, der Verkauf könne BASF mehr als 600 Millionen Euro einbringen. Zu dem Zeitpunkt hieß es noch, neben CVC und der Beteiligungsgesellschaft Apax Partners stünde noch ein weiterer möglicher Käufer aus der Branche in der letzten Phase des Bieterverfahrens. CVC gehört in Deutschland zu den aktivsten Beteiligungsgesellschaften.

Die zum Verkauf stehende Sparte stellt etwa Druckfarben und Druckplatten her, die in Aufschriften, Verpackungen und in der Werbung verwendet werden. Für BASF zählten die Geschäfte nicht zum Kerngeschäft, hieß es in den Kreisen. Zwei Drittel des Ergebnisses der Sparte stammten aus dem Geschäft mit Druckplatten.

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