Beteiligungsportfolio verkauft und Kapital erhöht
Triumph-Adler baut Schulden ab

Die auf Präsentationstechnik spezialisierte Triumph-Adler AG hat ihr verbliebenes Beteiligungsportfolio verkauft und damit ihre Bankverbindlichkeiten weiter reduziert.

Reuters FRANKFURT. Außerdem sei das Grundkapital unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts um rund 6,4 Prozent erhöht worden, teilte das Unternehmen am Freitagabend nach Börsenschluss mit. Der Platzierungspreis pro Aktie von 2,56 Euro liege um rund 20 Prozent über dem Börsenkurs vom 26. Juni 2003.

Das Beteiligungsportfolio des Unternehmens sei zum 30. Juni zum Buchwert an die Corona Vermögensverwaltung GmbH verkauft worden, hieß es. Der Kaufpreis belaufe sich auf rund 41 Millionen Euro. In Anrechnung auf den Kaufpreis übernehme Corona rund 26 Millionen Euro Bankverbindlichkeiten von Triumph-Adler. Mit dem Verkauf sei die Fokussierung des Unternehmens auf das Kerngeschäft abgeschlossen. Zusammen mit dem Mittelzufluss aus der Mitte Juni bekannt gegebenen Veräußerung der französischen Tochter Majorette würden sich die Bankverbindlichkeiten des Konzerns auf 95 Millionen Euro nahezu halbieren.

Die Umsatzerwartung im Kerngeschäft Bürokommunikation für das laufende Jahr betrage rund 430 bis 440 Millionen Euro. Der frühere Schreibmaschinenhersteller Triumph-Adler wurde zur Mittelstandsholding umgebaut und will sich derzeit als Dienstleister für Bürokommunikation positionieren.

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