Betriebe in alten Ländern bauen indes Personal ab Ostdeutsche Metallindustrie boomt

Die westdeutsche Metallindustrie hat in den vergangenen Jahren kräftig Personal abgebaut. Die Konkurrenz in den neuen Ländern sah indes einen Beschäftigungsboom.

HB BERLIN .Die ostdeutsche Metallindustrie hat die Zahl der Mitarbeiter in den vergangenen Jahren kräftig ausgebaut. Wie die «Welt» am Freitag unter Berufung auf eine Statistik des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall vorab berichtete, stieg die Beschäftigung im Osten seit 1997 um 20 Prozent auf 319.000 im Jahr 2004. In den alten Ländern gingen im gleichen Zeitraum 45.000 Stellen verloren. Ende 1994 gab es dort demnach 3,128 Millionen Jobs.

Wachstumszentren im Osten seien vor allem die Länder Sachsen und Thüringen. Gründe für den starken Anstieg der Beschäftigung im Osten seien die niedrigeren Stundenlöhne und gut funktionierende Netzwerke zwischen Unternehmen, Zulieferern und Wissenschaft.

Laut Statistik beschäftigte die Metall- und Elektroindustrie Ende 2004 insgesamt 3,447 Millionen Personen. Das ist ein Minus von 30.000 Jobs gegenüber dem Vorjahr und der niedrigste Stand seit 1997.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%