Betriebsrat warnt
2500 bis 3000 Opel-Mitarbeiter ohne Job-Aussicht

Das Bochumer Opel-Werk wird zum Jahresende geschlossen, rund 3300 Opel-Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Nun beklagt Betriebsratschef Rainer Einenkel, viele Beschäftigte hätten keine Job-Perspektive.
  • 2

EssenViele Beschäftigte des Autobauers Opel in Bochum haben nach Angaben des Betriebsrates große Probleme, einen Ersatzarbeitsplatz zu finden. „2500 bis 3000 Beschäftigte sind derzeit noch ohne Perspektive“, sagte Betriebsratschef Rainer Einenkel der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ vom Montag. Es gebe schlicht keine Arbeitsplatzangebote.

Einenkel sagte, er sehe insbesondere das Unternehmen Opel gefordert, mehr für die Beschäftigten zu tun, denen in absehbarer Zeit die Arbeitslosigkeit drohe. Nach seinen Angaben soll am 12. Dezember das letzte Auto im Opel-Werk Bochum produziert werden.

Mit dem Aus für die Produktion zum Jahresende gehen rund 3300 Arbeitsplätze verloren. Auf dem Gelände will die Deutsche Post ein Paketzentrum errichten. Dort sollen rund 600 neue Jobs entstehen.

Um die Zukunft des Standorts war lange zwischen Opel-Führung und Belegschaft und auch mit dem Mutterkonzern General Motors (GM) gerungen worden. Vor rund einem Jahr wurde das Aus jedoch besiegelt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Betriebsrat warnt: 2500 bis 3000 Opel-Mitarbeiter ohne Job-Aussicht"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Sind die Betriebtasräte nicht auch Schuld an der Lage? Stimmen Sie nicht jeder Arbeitsplatzvernichtung zu???

  • 2500 bis 3000 Opel-Mitarbeiter ohne Job-Aussicht.

    Ist diese Überschrift ein verspäteter Aprilscherz?

    Seit längerem sucht die Industrie und das Handwerk Händeringen nach Fachkräften, und dann diese Meldung?
    Wer lügt den da auf hohem Niveau?
    Die Industrie, das Handwerk oder die Bundesregierung???

    Man könnte diese 2500 3000 Opel-Mitarbeiter auf Kosten der Bundeswehr, als freiwillige EBOLA-Helfer umschulen, da würde sich Frau von der Leyen freuen?
    Wenn es keine adäquate Arbeitsplätze für sie in der Industrie oder Handwerk gibt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%