Betriebsrats-Chef lehnt Zugeständnisse ab
Bei Porsche bahnt sich Arbeitszeit-Streit an

Laut einem Pressebericht bahnt sich bei Porsche ein Konflikt zwischen Vortsand und Beschäftigten um längere Arbeitszeiten an.

HB BERLIN. Auch bei dem Autohersteller Porsche droht ein Konflikt um längere Arbeitszeiten. Wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» am Samstag berichtete, lehnte der Porsche-Betriebsratsvorsitzende Uwe Hück eine Ausweitung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich als «unmoralisch» ab. Dies fordere aber der Vorstand des hochprofitablen Unternehmens.

Laut dem Bericht sind zwischen Vorstand und Betriebsrat Gespräche über eine Neuauflage eines Vertrags zur Standortsicherung im Gang, der im Sommer 2005 auslaufe. Dabei gehe es unter anderem um die den Mitarbeitern zustehende so genannte Steinkühler-Pause. Die fünf Minuten pro Stunde summierten sich auf das Jahr gerechnet auf 18 Arbeitstage, rechnet der Vorstand vor. Vom Ausgang des Konflikts hänge es ab, ob und wo die Unternehmensleitung eine vierte Porsche-Modellreihe fertigen lasse.

Hück sagte dazu: «Ich werde nicht zulassen, dass Menschen umsonst arbeiten. Das werden sehr harte Verhandlungen, nichts für Weicheier.» Lösungen wie bei Siemens oder Daimler-Chrysler werde es mit ihm nicht geben. Bei beiden Unternehmen hatten die Firmenleitungen längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich durchgesetzt.

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