Beweisaufnahme abgeschlossen
Staatsanwaltschaft plädiert im VW-Prozess

Der Prozess gegen den ehemaligen VW-Betriebsratschef Klaus Volkert und den Ex-VW-Manager Klaus Joachim Gebauer neigt sich dem Ende zu. Am Mittwoch begann die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Braunschweig mit ihrem Plädoyer in dem Verfahren um die VW-Affäre.

HB BRAUNSCHWEIG. Zuvor hatte die Wirtschaftsstrafkammer mehrere Beweisanträge von Volkerts Verteidigern abgelehnt, darunter die Vernehmung von Volkerts brasilianischer Ex-Freundin als Zeugin. Die Kammer wies auch den Antrag der Verteidigung ab, noch ein Gutachten zu den wirtschaftlichen Leistungen von Volkert für VW einzuholen. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen den Leistungen Volkerts für das Unternehmen und den angeklagten Sonderbonuszahlungen, sagte die Kammervorsitzende Gerstin Dreyer. Volkert soll Hartz zu Sonderbonuszahlungen in Höhe von fast zwei Mill. Euro angestiftet und haben.

Volkert werden von der Staatsanwaltschaft Anstiftung zur Untreue in insgesamt 48 Fällen und Verstöße gegen das Betriebsverfassungsgesetz vorgeworfen. Der ehemaligen Personalmanager Gebauer muss sich wegen Untreue in 40 Fällen und Anstiftung zum Betrug verantworten.

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