Bier-Konzern
Carlsberg verdient kräftig in Osteuropa

Der dänische Brauer Carlsberg hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr dank eines kräftigen Wachstums im Osteuropa-Geschäft stärker gesteigert als erwartet.

HB KOPENHAGEN. Auch für das laufende Jahr zeigte sich der weltweite Branchenfünfte, der gemeinsam mit dem niederländischen Wettbewerber Heineken vor der Übernahme des britischen Brauers Scottish & Newcastle (S&N) steht, optimistisch.

Trotz höherer Rohstoffkosten peilte er am Dienstag einen weiteren Gewinnzuwachs an. Für 2007 wies der Kopenhagener Bier-Konzern, der auch Tuborg und Holsten braut, einen Gewinnanstieg vor Zinsen und Steuern von 30 Prozent auf umgerechnet rund 710 Mill. Euro (5,3 Mrd. Kronen) aus und übertraf damit die Markterwartungen.

Der Umsatz kletterte dank eines Wachstums in allen Geschäftsregionen um neun Prozent auf rund sechs Mrd. Euro. 90 Prozent des Anstiegs gehen dabei allein auf das Osteuropa-Geschäft zurück, das der Konzern mit der SN-Übernahme weiter ausbauen will. Zugleich legte der Absatz um 14 Prozent auf gut 115 Mill. Hektoliter zu.

Die Übernahme von S&N mit den Marken Foster's und Kronenbourg soll nach Zustimmung der Kartellbehörden im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Der Konzern aus Edinburgh hatte unlängst der Offerte über insgesamt 7,8 Mrd. Pfund zugestimmt. Carlsberg und Heineken wollen den britischen Brauer untereinander aufteilen.

Dabei wollen die Dänen das Baltikum-Joint-Venture BBH ganz übernehmen, das sie bislang je zur Hälfte mit S&N betreiben. Dazu sollen die Geschäfte in Frankreich, Griechenland, China und Vietnam kommen.

Heineken will die S&N-Sparten in Großbritannien und anderen europäischen Ländern, sowie in den USA und in Indien weiterführen. S&N wies am Dienstag bei einem Umsatzplus von acht Prozent auf 4,15 Mrd. Pfund (rund 5,5 Mrd. Euro) einen stagnierenden Vorsteuergewinn von 444 Mill. Pfund aus.

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