Bierabsatz konnte gesteigert werden
Bei Carlsberg sprudelt weniger Gewinn als erwartet

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg hat im ersten Quartal einen geringeren Betriebsgewinn erzielt als vom Markt erwartet.

HB KOPENHAGEN. Zugleich bekräftigte das Unternehmen, das im Januar die traditionsreiche Hamburger Holsten-Brauerei übernommen hatte, aber seine Betriebsgewinnprognose für das Gesamtjahr und hob seinen Ausblick für den Nettogewinn an.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sei auf 154 Millionen Kronen (rund 20,5 Millionen Euro) gestiegen nach 18 Millionen Kronen (rund 2,5 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum, teilte Carlsberg am Donnerstag mit. Dies sei vor allem auf eine Verbesserung auf den Biermärkten in Westeuropa zurückzuführen. Analysten hatten allerdings mit einem Betriebsgewinn von 186 Millionen (25 Millionen Euro) gerechnet.

„Die Q1-Ergebnisse liegen im Rahmen der Unternehmenserwartungen und etwas über denen des vergangenen Jahres was Betriebsgewinn und Nettogewinn betrifft“, erklärte Carlsberg. In der Bierbranche ist das erste Quartal saisonbedingt gewöhnlich schwächer. Für das Gesamtjahr erwartet Carlsberg weiter ein Ebita zwischen 3,5 und 3,7 Milliarden Kronen. Seine Prognose für den Nettogewinn hob der Konzern um 100 Millionen Kronen auf 1,4 bis 1,5 Milliarden Kronen an.

Seinen Bierabsatz konnte Carlsberg im ersten Quartal um vier Prozent auf 16,8 Millionen Hektoliter steigern. Der Nettoumsatz fiel dagegen um 100 Millionen Kronen auf 6,8 Milliarden Kronen. Er blieb damit hinter den Prognosen von Analysten zurück, die im Schnitt mit einem Umsatz von 7,1 Milliarden Kronen gerechnet hatten.

Für das Gesamtjahr erwartet Carlsberg einen Umsatz zwischen 37 und 38 Milliarden Kronen, einschließlich des Umsatzes bei Holsten. Die Holsten-Ergebnisse sollen im zweiten Quartal in die Carlsberg-Bilanz einfließen. Der dänische Konzern hatte die Hamburger Brauerei im Januar für 500 Millionen Euro übernommen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%