Bierbrauer
Anheuser-Busch Inbev schlägt sich gut

Der frisch fusionierte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev kommt bislang unerwartet glimpflich durch die Rezession. Der Weltmarktführer und "Beck's"-Brauer steigerte im vierten Quartal seinen Gewinn um gut fünf Prozent auf 1,72 Milliarden Euro.

HB BRÜSSEL. Der Umsatz legte um mehr als vier Prozent auf 5,25 Mrd. Euro zu. Erst im November hatte der belgische Inbev-Konzern die Übernahme seines US-Rivalen Anheuser-Busch für 52 Mrd. Dollar abgeschlossen. Deshalb hat er jetzt neben "Stella Artois" und vielen anderen Marken auch "Budweiser" im Programm.

Anheuser-Busch InBev erklärte, die meisten Biertrinker würden trotz der Wirtschaftskrise nicht auf ihr Gebräu verzichten. "Die Leute weichen von Spirituosen und Wein auf Bier aus und trinken zuhause anstatt in der Kneipe, aber sie tauschen ihr Bier nicht unbedingt gegen Wasser aus", erklärte Finanzchef Felipe Dutra.

Der Konzern setzte sich auch ehrgeizigere Sparziele im Rahmen der Fusion: Er will nun insgesamt 2,25 Mrd. Dollar einsparen statt den bislang genannten "mindestens 1,5 Mrd. Dollar". Außerdem fährt er seine Investitionen deutlich zurück.

Börsianer zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen: Die Aktien des Konzerns legten in Brüssel in einem schwachen Gesamtmarkt um mehr als fünf Prozent zu.

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