Bierbrauer
Carlsberg trinkt sich seine Zahlen schön

Carlsberg demonstriert Optimismus. Der dänische Brauereikonzern hält zum Jahresauftakt an seinen Gewinnerwartungen fest. Dabei kennt der Bierkonsum nur eine Richtung: Die Gläser sind definitiv halb leer und nicht halb voll.

HB KOPENHAGEN. Carlsbergs Bierabsatz sank im ersten Quartal ohne Zukäufe um fünf Prozent. Einschließlich der Übernahme von Teilen des britischen S&N- Konzerns stieg er um 34 Prozent auf 22,6 Mio. Hektoliter.

Der Betriebsgewinn konnte von 388 auf 788 Mio. Kronen verdoppelt werden. Konzernchef Jørgen Buhl Rasmussen nannte als wichtigste Ursachen für „das gute Resultat“ Kostensenkungen und Synergieeffekte. Auf diesem Hintergrund halte man trotz der „weiter schwierigen Marktlage“ an den bisherigen Gewinnerwartungen für 2009 mit einem Nettoergebnis von mindestens 3,5 Mrd. Kronen und einem operativen Gewinn von neun Mrd. Kronen. Das wären ohne Zukäufe zwölf Prozent plus.

In Nord- und Westeuropa einschließlich der deutschen Carlsberg- Marken Holsten, Feldschlösschen, Gatz Altbier, Hannen Alt, Duckstein, Astra und Lübzer fiel der Bierabsatz im ersten Quartal um acht Prozent. Die Carlsberg-Aktie stieg nach Bekanntgabe der Zwischenbilanz um 8,5 Prozent auf 300 Kronen. Im Gefolge der S&N- Übernahme stieg die Nettoverschuldung des Konzerns von 44,2 auf 45,8 Mrd. Kronen.

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