Bierbrauer
SAB Miller braucht Frustbier

SAB Miller musste im ersten Quartal mit weniger Gewinn auskommen: Der Brauerei-Konzern hat die nachlassende Nachfrage in vielen seiner Märkte, höhere Rohstoffkosten und negative Währungseffekte zu spüren bekommen.

HB LONDON. Der bereinigte Nettogewinn sei um vier Prozent auf 2,065 Mrd. Dollar zurückgegangen, teilte SAB Miller am Donnerstag mit. Je Aktie lag er bei 137,5 US-Cent. Analysten hatten mit noch weniger Gewinn gerechnet.

Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 25,3 Mrd. Dollar zu, wobei auch Joint-Ventures wie Miller Coors sowie Zukäufe beitrugen. SABMiller konnte aber auch von höheren Preisen profitieren. Einen Großteil des Geschäfts wird in Lateinamerika gemacht. Zum Konzern gehören Marken wie Pilsener Urquell, Grolsch oder Coors.

„Die Gruppe hat robuste Zahlen vorgelegt angesichts einer ganzen Reihe von Herausforderungen wie gestiegenen Rohstoffpreise, einem stärkeren Dollar und sinkenden Konsumausgaben“, sagte Vorstandschef Meyer Kahn. Mittel- und langfristig seien die Aussichten für die Gruppe vielversprechend. In diesem Jahr werde der Druck von der Rohstoffseite aber anhalten. Auch der Dollar sollte die Ergebnisse weiter belasten. SABMiller will deshalb Kosten senken.

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