Biermarke soll aber fortbestehen
Inbev dreht Wolters den Hahn zu

HB BRAUNSCHWEIG/BREMEN. Das Brauereisterben in Deutschland geht weiter: Der weltgrößte Braukonzern Inbev will die traditionsreiche Braunschweiger Brauerei Wolters schließen. Das teilte Inbev Deutschland am Freitag in Bremen mit. Zur Begründung hieß es, die Brauerei sei innerhalb des Inbev-Produktionsnetzwerkes „nicht wirtschaftlich zu betreiben“. Einzelheiten wollte ein Inbev- Sprecher nicht nennen.

Die Auflösung der Hofbrauhaus Wolters AG solle voraussichtlich auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im März 2006 beschlossen werden. Wolters war 2003 im Zuge der Übernahme der Gilde-Gruppe (Hannover) zu Inbev gekommen. Wolters hat rund 100 Beschäftigte. Die Brauerei wurde 1627 gegründet. Die Biermarke Wolters könnte aber fortbestehen und künftig an einem anderen Inbev-Standort gebraut werden, sagte der Inbev-Sprecher. Denkbar wäre dies etwa bei Gilde in Hannover.

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