Biermarktführer
Radeberger: Mehr Umsatz, weniger Bier

Dem führenden deutschen Brauer Radeberger ist es 2008 gelungen, über höhere Preise und Zukäufe mehr Umsatz zu erwirtschaften, obwohl der Konzern weniger Bier verkauft hat. Nach eigenen Angaben steigerte das Unternehmen den Umsatz um rund einen Prozent.

HB FRANKFURT. Der Umsatz des Marktführers sei dank der Übernahme des Getränkefachgroßhändlers Getränke Essmann (Lingen) zum Jahresanfang 2008 um 30 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Radeberger Gruppe am Donnerstag in Frankfurt mit. Bereinigt um diesen Zukauf nahm der Umsatz um ein Prozent zu. Der Bierabsatz der zu Oetker gehörenden Radeberger Gruppe nahm um knapp 1,5 Prozent auf 13,5 Mio. Hektoliter ab.

Die Radeberger Gruppe vermarktet mehr als 40 Biermarken in allen Regionen Deutschlands. Ihre Flaggschiffmarke, Radeberger Pilsner, legte 2008 beim Umsatz um sieben Prozent und beim Absatz um drei Prozent zu. Bei der Weizenbiermarke Schöfferhofer wurde ein Umsatzplus von 17 Prozent und ein Absatzplus von neun Prozent erzielt. Bei Jever Pilsener, bei dem ebenfalls eine Preiserhöhung erfolgte, stieg der Umsatz um ein Prozent, der Absatz sank jedoch um vier Prozent. Der Umsatz der sächsischen Regionalmarken Freiberger und Ur-Krostitzer wuchs 2008 zusammengenommen um zehn Prozent.

Bei der Mineralwasser-Marke Selters erzielte die Radeberger Gruppe ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent. Der Absatz blieb stabil.

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