Bieterrennen
Voith darf Angebot für Airbus-Werke nachbessern

Im Ringen um die deutschen Airbus-Werke darf der Mischkonzern Voith sein Angebot bis zum 28. September nachbessern. Das erfuhr das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen.

MÜNCHEN. Die Heidenheimer hätten bereits mehrfach Aufschub erhalten, um ihr Angebot nachzubessern, hieß es in den Kreisen. Voith gilt als aussichtsreicher Kandidat in dem Bieterrennen. Airbus will sich von den Zulieferwerken Varel und Nordenham trennen, möglicherweise will die Airbus-Mutter EADS ihr Werk in Augsburg mit in den Verbund einbringen. Der Verbund käme mit 6 000 Beschäftigten auf einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und würde zu einem der wichtigsten Airbus-Zulieferer aufsteigen.

Voith tritt als branchenfremdes Unternehmen gegen den US-Zulieferkonzern Spirit an, der ein höheres Angebot abgegeben haben soll. Beide Angebote seien die letzten Offerten, die ernsthaft geprüft würden, hieß es in den Kreisen. Voith erfreut sich starker Rückendeckung der Bundesregierung, die auf jeden Fall die Werke in deutscher Hand behalten will. Das Thema Werksverkäufe wird am Dienstag auch Gegenstand einer Gesprächsrunde im Kanzleramt sein. Teilnehmen werden daran neben den Ministerpräsidenten der Airbus-Standorte auch der Chef des EADS-Großaktionärs Daimler-Chrysler, Dieter Zetsche.

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