Bilanz 2004 fiel ordentlich aus
US-Amerikaner stehen auf den Sennheiser-Klang

Sennheiser ist zu alter Stärke zurückgekehrt. Der Mikrofon- und Kopfhörerhersteller hat seinen Gewinn 2004 nach einem Einbruch im Vorjahr deutlich gesteigert.

HB WEDEMARK. Der Reingewinn stieg von 6,8 Millionen Euro im Jahr 2003 auf 13,2 Millionen Euro im Jahr 2004. Bereinigt um die Sondereffekte durch einen Brandschaden in Irland lag der Gewinn bei 8,6 Millionen Euro. Beim Umsatz legte Sennheiser um 10,3 Prozent auf 261,7 Millionen Euro zu.

Geschäftsführer Rolf Meyer sagte am Dienstag bei der Vorlage der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr, dass er davon ausgehe, dass das Unternehmen besonders auf dem US-Markt mehr Mikrofone und Kopfhöhrer absetzen werde. Der Preisdruck wegen des starken Euro sei aber hoch. Deswegen baue Sennheiser an seinem US-Standort in Albuquerque (New Mexico) die Produktion aus, um sich unabhängiger von den Wechselkurseinflüssen zu machen.

Weniger als ein Fünftel seines Umsatzes machte das Unternehmen in Deutschland. Zwar stieg der Umsatz hier zu Lande um gut 8 Prozent auf 43,7 Millionen Euro, die Wachstumsmärkte liegen aber fernab. Umsatzstärkste Region bleibt der amerikanische Kontinent mit einem Plus von 16,7 Prozent auf 77,3 Millionen Euro. In Asien/Australien konnte Sennheiser um 16,6 Prozent auf 23,7 Millionen Euro zulegen.

Den größten Teil seines Geschäftes machte das Unternehmen mit drahtlosen Mikrofonen (28,9 Prozent), gefolgt von Kopfhörern (19,3 Prozent) und drahtgebundenen Mikros (11,6 Prozent).

Sennheiser beschäftigt weltweit 1648 Mitarbeiter, davon knapp 60 Prozent in Deutschland. Während die Zahl der Beschäftigten im Ausland weiter wuchs, wurden in Deutschland Stellen abgebaut, weil Teile der Produktion bereits in die USA verlagert wurden.

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