Bilanz 2005/2006
Ausland treibt Kranhersteller Demag

Für den Börsenneuling Demag Cranes ist das abgelaufene Geschäftsjahr höchst erfolgreich verlaufen. Umsatz und Gewinn zogen kräftig an. Grund war ein überschnittliches Wachstums im Ausland und die Einführung neuer Produkte.

HB FRANKFURT. Der Konzernumsatz sei 2005/2006 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12 Prozent auf 986,9 Mill. gestiegen und habe damit am oberen Ende der eigenen Zielvorgaben gelegen, teilte das Düsseldorfer Unternehmen am Montag mit. Das Nettoergebnis sprang von 0,5 auf 22,1 Mill. Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um 24 Prozent auf 105,6 Mill. Euro.

Die gute Entwicklung dürfte sich nach Meinung des Vorstands in Zukunft fortsetzen: wegen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungen und eines anhaltenden Wachstums vor allem im Ausland sei auch in den kommenden Jahren mit einer sehr positiven Entwicklung in allen drei Geschäftsbereichen zu rechnen, hieß es. Die Auftragsbücher seien voll, sagte Unternehmenschef Harald Joos. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Auftragseingang um 14 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro, während der Auftragsbestand um 22 Prozent auf 305,6 Mill. Euro anzog.

Demag sieht sich als führender Hersteller von Industrie- und Hafenkränen. Das Unternehmen produziert in 16 Ländern und ist in gut 60 Ländern vertreten. Die Aktie ist seit diesem Sommer im SDax notiert.

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