Bilanz 2005
Gasag bekommt weniger raus

Deutschlands größter kommunaler Gasversorger, die Berliner Gasag, hat 2005 trotz höherer Beschaffungskosten nur einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet.

dpa-afx BERLIN. Der Überschuss sank im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen um vier Mill. auf 49 Mill. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Den Rückgang begründete die Gesellschaft mit höheren Steuerzahlungen.

Die Gasag hatte im Oktober vergangenen Jahres die Preise für ihre rund 700 000 Kunden angehoben. Zum 1. Januar 2006 stiegen die Tarife erneut.

Ohne die Anhebungen hätten die höheren Beschaffungskosten für Gas nicht ausgeglichen werden können. "Die Zahlen wären sonst tiefrot gewesen", sagte ein Sprecher. Durch den Anstieg der weltweiten Gaspreise seien zusätzliche Belastungen von 90 Mill. Euro entstanden. Für die Zukunft schloss das Unternehmen weitere Verteuerungen nicht aus. Denkbar sei allerdings auch ein Preisrückgang, sagte der Sprecher.

Die Gasag ist im Besitz von Gaz de France , Vattenfall Europe sowie der Eon -Tochter Thüga. Den vollständigen Jahresabschluss will das Unternehmen Ende April vorlegen.

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