Bilanz 2005
Lindt enttäuscht trotz Gewinnsprung

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat höhere Energie- und Rohstoffkosten im vergangenen Jahr durch Einsparungen und Preiserhöhungen ausgleichen können. Doch die Analysten hätten mehr erwartet.

HB ZÜRICH. Der Überschuss stieg dank des erfolgreichen Gegensteuerns um 15,9 Prozent auf 172,7 Mill. Schweizer Franken (110 Mill. Euro), wie Lindt am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) wuchs um 15,2 Prozent auf 248,6 Mill. sfr. Analysten hatten den Gewinn im Durchschnitt auf 177,7 Mill. sfr geschätzt und das Ebit auf 251,9 Mill. sfr. Für den Umsatz 2005 hatte Lindt bereits im Januar einen Anstieg um 12,6 Prozent auf 2,247 Mrd. sfr bekannt gegeben.

Lindt dringt in weitere Märkte vor. In Mexiko und Schweden wurden neu Tochtergesellschaften eröffnet. Dies belege erneut, dass Lindt organisch „profitables Wachstum“ erzielen könne, so das Unternehmen.

Ihren langfristigen Ausblick, der nun schon zum wiederholten Male deutlich übertroffen wurde, erhöhte die Gruppe weiterhin nicht. „Wir wollen an unseren langfristigen Zielen festhalten“, sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag. Die Firma strebe weiter ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent und ein Betriebsgewinn-Wachstum von 8 bis 10 Prozent an, sagte sie.

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