Bilanz 2005: Puma hat sich unter den Top 3 etabliert

Bilanz 2005
Puma hat sich unter den Top 3 etabliert

Der Sportartikelhersteller Puma hat das siebte Rekordergebnis in Folge erzielt. Umsatz und Gewinn stiegen weit stärker als erwartet. Ein Ende des Booms sieht das Unternehmen nicht. Das schafft Begehrlichkeiten bei den Großaktionären.

HB HAMBURG. Wie Puma auf der Bilanzpressekonferenz am Freitag in Nürnberg mitteilte, kletterte der Umsatz um 16,2 Prozent auf fast 1,8 Mrd. Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 10,5 Prozent auf 285,8 Mill. Euro. Aufgrund von Änderungen in der Bilanzierung und einer Steuergutschrift waren die Zahlen für 2004 angepasst worden. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um 1 182 auf 5 092. In Deutschland arbeiten nun 836 statt zuvor 790 Menschen.

Besonders im Schlussquartal war Puma erfolgreich. Der Überschuss betrug 44,1 Mill. Euro nach 38,4 Mill. Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz zog um 27,7 Prozent auf 349,2 Mill. Euro an. Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn von 36,5 Mill. Euro und einem Umsatz von 306,5 Mill. Euro gerechnet.

Puma ist weltweit die Nummer drei hinter Nike und Adidas. „Die Aufholjagd ist abgeschlossen“, sagte Zeitz. „Puma steht nun an der Schwelle, sich als eine der drei Topmarken langfristig zu positionieren.“ Das Fußball-Geschäft spiele dabei eine entscheidende Rolle. Hier wollen die Herzogenauracher in diesem Jahr erneut zweistellig zulegen. Mit zwölf Mannschaften verfüge PUMA über das größte WM-Portfolio aller Ausrüster. In dem WM-Städten Stuttgart, Hamburg und Berlin sollen eigene Shops eröffnet werden. „Wir sehen die Fußball-Weltmeisterschaft nicht als Strohfeuer, sondern als Initialzündung für langfristige Dynamik“, sagte Zeitz. 2007 werde man die „exzellente Entwicklung“ weiterführen.

Aufgrund der positiven Auftragslage – per Ende 2005 lag der Auftragsbestand bei knapp 1,1 Mrd. Euro – hob Puma die Prognosen für 2006 an. Erwartet wird nun bei einem Umsatz von 2,3 Mrd. Euro ein operatives Ergebnis von mindestens 350 Mill. Euro. Bisher war Puma wegen höherer Investitionen in neue Produkte und der Umwandlung von Lizenz- in Eigengeschäft nur von 300 bis 330 Mill. Euro ausgegangen. Der Überschuss soll 2006 statt um bisher prognostizierte 20 Prozent nur um 10 bis 15 Prozent hinter dem 2005-er Ergebnis zurückbleiben.

Zufrieden zeigte sich Zeitz „trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in einigen Schlüsselmärkten“ mit dem Geschäft in Europa. Die Umsätze hätten sich „unerwartet positiv“ entwickelt. In den USA, dem am härtesten umkämpften Sportartikelmarkt der Welt, wuchsen die Erlöse währungsneutral um mehr als 50 Prozent auf 472 Mill. Dollar. Auch für den deutschen Markt sei er „positiv gestimmt“, erläuterte Zeitz. Es sei eine leichte Belebung zu erkennen.

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