Bilanz 2005: Syngenta lässt Aktionäre am Erfolg teilhaben

Bilanz 2005
Syngenta lässt Aktionäre am Erfolg teilhaben

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat 2005 ein Viertel mehr verdient. Das Basler Unternehmen will seine Aktionäre mit Ausschüttungen von bis zu 800 Mill. Dollar kräftig an dem Erfolg teilhaben lassen.

HB ZÜRICH. Der um Restrukturierung, Impairments sowie nicht weitergeführten Geschäfte bereinigte Gewinn kletterte im Jahr 2005 von 623 auf 779 Mill. Dollar, teilte Syngenta am Donnerstag mit. Analysten hatten mit 774 Mill. Dollar etwas weniger erwartet. Der Gewinn pro Aktie nahm von 5,87 auf 7,67 Dollar zu. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 8,104 Mrd. Dollar. Syngenta stellt für die Jahre 2006 bis 2008 ein zweistelliges Gewinnwachstum je Aktie und pro Jahr in Aussicht

Im Haupt-Standbein des Konzerns, dem Bereich Pflanzenschutz, der rund drei Viertel des Umsatzes trägt, habe Syngenta seine Führungsposition in den USA ausgebaut und in Osteuropa erneut ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. In Lateinamerika konnte trotz des schwierigen Umfelds in Brasilien ein „robustes Ergebnis“ erzielt werden. Der Spartenumsatz legte um 5 Prozent auf 6,307 Mrd. Dollar zu. Im zweiten Bereich Saatgut habe der Umsatz unter anderem dank Übernahmen um 45 Prozent auf 1,797 Mrd. Dollar gesteigert werden können.

Für das zurückliegende Jahr will Syngenta seine Aktionäre mit bis zu 800 Mill. Dollar am Erfolg teilhaben. So solle 3,30 Schweizer Franken (statt 2,70 sfr im Vorjahr) Dividende je Aktie per Nennwertrückzahlung an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Zudem werde pro Aktie eine kostenlose Put-Option im Wert von 1,50 sfr ausgegeben. Falls alle Optionen ausgeübt werden, müsste Syngenta maximal 3,3 Mill. Aktion zurückkaufen.

„Syngenta feierte 2005 sein fünfjähriges Jubiläum, und es ist uns gelungen, unsere Position als weltweit führendes Agribusiness-Unternehmen zu festigen“, wird Syngenta-Chef Michael Pragnell in der Medienmitteilung zitiert.

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