Bilanz 2006/2007
Bei Heidelberger Druck hätte es etwas mehr sein dürfen

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck ist im abgelaufenen Geschäftsjahres 2006/2007 (Ende März) leicht hinter den Gewinnerwartungen der Analysten zurückgeblieben.

dpa-afx HEIDELBERG. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 277,1 auf 362 Mill. Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Heidelberg mitteilte. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten im Schnitt mit 369,1 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz entwickelte sich aber besser als angenommen und kletterte um sechs Prozent auf 3,803 Mrd. Euro. Hier hatten die Schätzungen im Schnitt bei 3,766 Mrd. Euro gelegen.

Vor Steuern verdiente Heideldruck 300 Mill. Euro nach 229,2 Mill. im Vorjahr (Prognose: 315,3). Unterm Strich verbesserte sich der Gewinn von 134,7 auf 263 Mill. Euro. Die Prognosen hatten bei 264,4 Mill. Euro gelegen. Etwas besser als erwartet entwickelte sich der Auftragseingang. Hier registrierte der Druckmaschinenhersteller einen Zuwachs von 3,605 auf 3,853 Mrd. Euro (Prognose: 3,806).

Die immer noch deutlichen Gewinnzuwächse begründete das Unternehmen unter anderem mit einem steuerlichen Sondereffekten und Einnahmen aus dem Verkauf der Linotype Gmbh sowie und dem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Heidelberg.

Im letzten Geschäftsquartal zwischen Januar bis Ende März kletterte der Umsatz von 1,149 auf 1,214 Mrd. Euro (Prog 1,177). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 133,4 auf 160 Mill. Euro (167,1), der Gewinn vor Steuern (EBT) von 116,9 auf 139 Mill. Euro (154,3). Der Überschuss legte von 70 auf 83 Mill. Euro zu und fiel damit schwächer aus als erwartet. Hier waren die Analysten von 84,3 Mill. ausgegangen.

Beim Auftragseingang schnitt Heidelberger Druck besser ab als angenommen. Mit einer Steigerung von 751 auf 940 Mill. Euro im vierten Quartal übertraf das Unternehmen die Schätzungen deutlich, die lediglich von 893,7 Mill. Euro ausgegangen waren. Einen Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr 2007/2 008 wollten die Heidelberger dennoch noch nicht abgeben. Damit sei erst auf der Bilanzpressekonferenz am 13. Juni zu rechnen.

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