Bilanz 2006/2007
Luxusgüterkonzern Richemont schneidet besser ab als erwartet

Die robuste Konjunktur und steigende Konsumlaune der Verbraucher haben dem Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 (Ende März) zu deutlichen Zuwächsen verholfen.

dpa-afx GENF. Der Umsatz sei um zwölf Prozent von 4,308 auf 4,827 Mrd. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Genf mit. Dabei verbuchten alle Bereiche steigende Erlöse, besonders gefragt waren aber Uhren und edle Schreibutensilien.

Der Gewinn entwickelte sich etwas besser als von Analysten erwartet. Das operative Ergebnis sprang um 24 Prozent von 741 auf 916 Mill. Euro. Von der Schweizer Partneragentur AWP befragte Experten hatten im Schnitt nur mit 899 Mill. Euro gerechnet.

Unterm Strich verdiente Richemont 1,329 Mrd. Euro nach 1,096 Mrd. im Vorjahr. Hier hatten die Schätzungen bei 1,310 Mrd. Euro gelegen. Positiv machte sich dabei unter anderem der 19-prozentige Anteil an British American Tobacco (BAT) bemerkbar, der 539 Mill. Euro in die Kassen spülte.

Angesichts der guten Gewinnentwicklung kündigte Richemont an, die Dividende von 1,10 auf 1,25 Euro aufstocken zu wollen. Für die kommenden Monate gaben sich die Schweizer zuversichtlich. "Der weltweite Markt für Luxusgüter wächst", hieß es. Daher sei für die meisten Sparten des Konzern mit einem Umsatzwachstum zu rechnen. Problematisch bleibe allerdings der im Vergleich zum Dollar und Yen starke Euro.

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