Bilanz 2006: Sanofi-Aventis trotzt Generika-Konkurrenz

Bilanz 2006
Sanofi-Aventis trotzt Generika-Konkurrenz

Der drittgrößte Pharmakonzern der Welt, Sanofi-Aventis, hat die wachsende Konkurrenz durch Generika im vergangenen Jahr besser verkraftet als erwartet.

dpa-afx PARIS. Der Umsatz wuchs auf vergleichbarer Basis um 3,9 Prozent auf 28,37 Mrd. Euro. Der Überschuss erreichte real 4,01 Mrd. Euro. Bereinigt um Kosten der Umstrukturierung und der Integration von Aventis sowie um Lager- sowie Firmenwertbewertungen wuchs der Überschuss um 11,01 Prozent auf 7,04 Mrd. Euro. Das teilte der französische Konzern am Dienstag in Paris mit.

Ohne die Generikakonkurrenz insbesondere für den Blutverdünner Plavix wäre der Umsatz um 8,2 Prozent gewachsen. Im laufenden Jahr muss Sanofi Aventis zudem mit Nachahmerprodukten für weitere Medikamente rechnen. Der Plavix-Umsatz stieg 2006 um 9,6 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro, wurde im Herbst aber abgebremst. Der größte Umsatzrenner blieb das Thrombosemittel Lovenox mit plus 12,9 Prozent auf 2,44 Mrd. Euro. Sollte es keine weiteren Risiken für Plavix und Lovenox in den USA geben, erwartet der Konzern für 2007 auf vergleichbarer Basis um etwa zehn Prozent steigende Gewinne je Aktie vor Sonderposten.

Für 2006 will der Konzern die Dividende um 15,1 Prozent auf 1,75 Euro erhöhen. Bei der Produktentwicklung kommt Sanofi Aventis voran. 46 Produkte befinden sich derzeit in fortgeschrittenen Stadien (Phasen 2b bis 3); im Vorjahr seien es 35 gewesen.

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