Bilanz 2011
K+S hebt die Dividende deutlich an

Bei K+S läuft es weiter gut. Der Dax-Konzern profitierte von der hohen Nachfrage nach Düngemitteln und erreichte 2011 einen höheren Umsatz als erwartet. Davon profitieren auch die Aktionäre.
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Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S rechnet im laufenden Jahr wegen des milden Winters mit weniger Gewinn. Das Geschäft mit Auftausalz sei Anfang 2012 witterungsbedingt ungewöhnlich schwach verlaufen und werde im Gesamtjahr hinter dem Wert des Vorjahres zurückbleiben, sagte Konzernchef Norbert Steiner am Donnerstag.

Im Gesamtkonzern rechnet der für seine zurückhaltenden Prognosen bekannte Jurist 2012 nun mit stabilen Umsätzen und einem moderaten Gewinnrückgang, nachdem er im November noch einen stabilen Gewinn in Aussicht gestellt hatte. „Gleichwohl bestehen gute Chancen auf eine mindestens stabile Dividende für das Geschäftsjahr 2012“, sagte der Firmenchef.

Für das vergangene Jahr sollen K+S-Aktionäre 1,30 Euro je Anteilsschein erhalten nach einem Euro im Vorjahr und damit von der guten Geschäftsentwicklung profitieren. Besonders dank der hohen Düngemittel-Nachfrage der Landwirte in den ersten drei Quartalen kletterte das operative Ergebnis (Ebit I) im abgelaufenen Jahr um 37 Prozent auf 976 Millionen Euro. „Trotz der allgemeinen Unsicherheit im Zusammenhang mit der Staatsschuldenkrise in Europa ist es uns gelungen, im abgelaufenen Geschäftsjahr das bislang zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte zu erzielen“, sagte Steiner.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 5,2 Milliarden Euro, der bereinigte Überschuss um die Hälfte auf 674 Millionen Euro. Mit beiden Kennzahlen schnitt K+S besser ab als von Analysten erwartet. K+S-Aktien waren vorbörslich mit einem Plus von drei Prozent größter Gewinner im Leitindex Dax.

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