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Bilanz: Daimler präsentiert Rekordgewinn

Daimler hat durch Rekordverkäufe den größten Gewinn der Firmengeschichte eingefahren. Im Kampf um die Krone in der Premiumklasse scheinen die Stuttgarter trotzdem den Anschluss verloren zu haben.

StuttgartAuto-Rekordverkäufe haben Daimler 2011 den größten Gewinn der Firmengeschichte beschert. Unterm Strich verdiente der Dax-Konzern sechs Milliarden Euro, nach 4,67 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit 5,34 Milliarden Euro Nettogewinn kalkuliert. Der Umsatz übersprang nach Unternehmensangaben von Donnerstag mit 106,5 Milliarden Euro klar die von Vorstandschef Dieter Zetsche gesetzte Zielmarke von 100 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 8,76 Milliarden Euro, ein Plus von 20 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt setzte Daimler im vergangenen Jahr 2,1 Millionen Fahrzeuge ab, das waren elf Prozent mehr als im Vorjahr und ebenfalls ein Bestwert.

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An die Anteilseigner will Daimler 2,20 Euro Dividende zahlen, nach 1,85 Euro im Vorjahr. Die bisher höchste Ausschüttung hatten die Aktionäre im Jahr 2007 mit zwei Euro erhalten. Aufgrund des wirtschaftlichen Erfolges stockte der Konzern auch die Belegschaft deutlich auf. Mit weltweit 271.370 Mitarbeitern waren Ende 2011 über 11.000 Menschen mehr bei Daimler beschäftigt als ein Jahr zuvor. Der Aufbau soll auch 2012 weitergehen.

Kommentar Daimler ist vom Gejagten zum Jäger geworden

Trotz guter Zahlen: Daimler fährt mit Mercedes der Konkurrenz hinterher. Das Ziel bis 2020 bei Umsatz und Absatz an die Spitze zu kommen, scheint hoch gegriffen. Mercedes benötigt Erfolge - vor allem bei den Kleinwagen.

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Vor allem in Nordamerika, Asien und Ungarn würden weitere Arbeitsplätze geschaffen. Die rund 160.000 Beschäftigten in Deutschland erhalten durch das gute Ergebnis einen Bonus von 4.100 Euro (Vorjahr: 3150 Euro), nie zuvor war der Bonus höher ausgefallen.

Im laufenden Jahr sollen Umsatz und Absatz weiter zulegen. Das EBIT aus dem laufenden Geschäft dürfte etwa auf dem Vorjahresniveau von 8,98 Milliarden Euro liegen. Wegen hoher Investitionen werde die Profitabilität im laufenden Jahr aber voraussichtlich sinken, sagte Zetsche.

Kennzahlen im Vergleich Mercedes gegen BMW

  • Kennzahlen im Vergleich: Mercedes gegen BMW
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Im vergangenen Jahr wurde mehr als die Hälfte des Umsatzes mit den Personenwagen erwirtschaftet. Die Autos trugen auch den größten Anteil von 5,19 Milliarden Euro zum EBIT bei. Die damit erzielte Umsatzrendite von neun Prozent bleibt aber noch hinter der ab 2013 geplanten Marge von zehn Prozent zurück. Wachstumschancen sieht Daimler vor allem in Nordamerika, China, Indien und Russland. Bei der weltweiten Nachfrage nach Personenwagen erwartet das Management ein Plus von vier Prozent - die Schwaben selbst wollen dank sechs neuer Modelle stärker zulegen als der Markt. 

Auch bei den Lastwagen ging es 2011 nach der tiefen Krise bergauf: Erlös und Absatz erhöhten sich jeweils um ein Fünftel zum Vorjahr. Truck-Chef Andreas Renschler muss aber ebenfalls noch an der Profitabilitätsschraube drehen: Bis 2013 soll die Umsatzrendite von 6,5 Prozent im vergangenen Jahr auf acht Prozent steigen. Bei den Lastwagen setzt Daimler vor allem auf den nordamerikanischen Markt. In Europa dürfte es dagegen wegen der Staatsschuldenkrisen eine Stagnation geben. Insgesamt soll der Absatz 2012 aber steigen.

 

  • 09.02.2012, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Dieter

    Jaja, das "Hören-Sagen"... Ich habe gehört, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat, Bielefeld nicht existiert und Joschka Fischer ein Außerirdischer ist. Die Faktenlage ist vermutlich trotzdem anders ;-)

    Vermutlich sehen Sie auf den Strassen tatsächlich nur defekte Mercedesrückleuchten. Das nennt sich "selbsterfüllende Prophezeiung"...

  • 09.02.2012, 13:32 UhrAnonymer Benutzer: Alfred_H

    @Dai-Ma
    So gesehen ist Ihr Kommentar genauso Müll. Worauf bezieht sich denn Ihr Spruch? Und was würden Sie so nicht stehen lassen wollen? Also ich suche mir immer selbst raus, was ich für sinnvoll halte. Die Meisten werden das genauso machen. Und wenn mich das Thema oder die Kommentare garnicht interessieren, dann lese ich es auch nicht.

  • 09.02.2012, 12:51 UhrGurkenmurkser

    Na, das mit dem Bonus ist so in Ordnung. Auch wenn davon ca. 40% wieder Steuern sind.

    Und die angeblichen 700 Millionen Steuermehreinnahmen? Die kommen doch wohl den Griechen zugute und den anderen Südlingen.

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