Industrie

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Bilanz SAB Miller: Afrikaner haben Lust auf Grolsch

Über 200 Biermarken in mehr als 75 Ländern haben das Konzernergebnis des weltweit zweitgrößten Bierbrauers SAB Miller verbessert. Insgesamt blieb im Geschäftsjahr ein Gewinn von mehr als fünf Milliarden Dollar übrig.

Eine Frau zapft ein Glas Bier in einem Hotel in Sydney. Quelle: Reuters
Eine Frau zapft ein Glas Bier in einem Hotel in Sydney. Quelle: Reuters

LondonSteigender Bierdurst in den Schwellenländern hat beim weltweit zweitgrößten Bierbrauer SAB Miller eine schwache Entwicklung in Europa mehr als wett gemacht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 (zum 31. März) hat der Konzern weltweit mit 31,4 Milliarden US-Dollar (23,9 Mrd. Euro) elf Prozent mehr als im Vorjahr umgesetzt, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Besonders in Lateinamerika und Afrika verzeichnete der Konzern, zu dem Marken wie Pilsner Urquell und Grolsch gehören, ein starkes Wachstum.

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Insgesamt verkaufte das britisch-südafrikanische Unternehmen, dem nach der Übernahme im Dezember auch die australische Foster's Group gehört, drei Prozent mehr Bier und sieben Prozent mehr Softdrinks.

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Vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) legte der Gewinn um zwölf Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar zu. Unter dem Strich blieben mit 4,2 Milliarden Dollar wegen hoher Verkaufserlöse des Geschäfts in Russland und der Ukraine sogar 75 Prozent mehr Gewinn übrig. Beim Ausblick blieb das Unternehmen für die Schwellenländer zuversichtlich, erwartet aber in Industrieländern nur mäßig steigende Konsumausgaben.

SAB Miller ist die weltweite Nummer zwei nach Anheuser-Busch Inbev. Insgesamt vertreibt das Unternehmen mehr als 200 Biermarken und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter in mehr als 75 Ländern. Der Konzern hatte sich im September mit Australiens größtem Brauer, der Foster's Group, nach mehreren Anläufen auf eine Übernahme für 10,5 Milliarden australische Dollar (8,1 Milliarden Euro) geeinigt und diese im Dezember abgeschlossen.

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