Bilanz zweites Quartal
Coca Cola: Weg von zuckersüßen Brausen

Coca-Cola hat dank eines verstärkten Engagements im Mineralwasser- und Energiegetränkebereich im zweiten Quartal mehr verdient als von Branchenexperten erwartet. Coca-Cola profitierte genauso wie Konkurrent PepsiCo vom Verbrauchertrend weg von zuckersüßen Brausen hin zu gesünderen Getränken wie Wasser und Fruchtsäften.

HB NEW YORK. Der US-Getränkehersteller hatte im vergangenen Jahr eine Vielzahl neuer Produkte auf den Markt gebracht, darunter das mit Kaffee gemischte Selterswasser Coke Blak und den Energiedrink Vault. Bestehende Mineralwassermarken wurden um verschiedene Geschmacksrichtungen ergänzt. Coca-Cola-Aktien legten im vorbörslichen Handel auf der Plattform Inet um rund ein Prozent zu auf 43,10 Dollar.

Der Gewinn sei im Frühjahr auf 1,84 Mrd. Dollar oder 78 Cent je Aktie von 1,72 Mrd. Dollar oder 72 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte der in Atlanta ansässige Konzern am Dienstag vor US-Börsenbeginn mit. Ohne einen Sonderposten - den Gewinn aus dem Aktienverkauf beim Börsengang seines türkischen Abfüllers - verzeichnete der Konzern einen Gewinn von 74 Cent je Aktie. Das waren zwei Cent mehr, als von Reuters befragte Analysten erwartet hatten. Beim Umsatz traf Coca-Cola die Prognosen genau. Hier wurden 6,48 Mrd. Dollar nach 6,31 Mrd. Dollar ein Jahr zuvor erwirtschaftet.

PepsiCo hatte im zweiten Quartal ebenfalls mehr verdient als von Analysten geschätzt. Das Unternehmen weicht wegen der sinkenden Nachfrage nach seiner gleichnamigen Brause erfolgreich zunehmend auf Wasser und Sportgetränke wie Gatorade aus.

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