Bilanzpressekonferenz 2004
Drägerwerk steht blendend da

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk wird 2005 nicht so zulegen wie 2004 - wobei das Ergebnis des vergangenen Jahres ausgesprochen gut war.

HB LÜBECK. Der Technologiekonzern bekräftigte am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz seine Prognose, wonach der Gewinn im laufenden Jahr operativ und unter dem Strich um fünf bis zehn Prozent steigen werde. Der Umsatz solle zugleich in einer Spanne zwischen fünf und sieben Prozent zulegen, teilte der im Technologieindex TecDax notierte Konzern mit. Voraussetzung dafür sei, dass die Marktsituation stabil bleibe und weitere Einsparungen erzielt würden, schränkte Dräger ein.

„Der Unternehmensgruppe ist es mit dem erfolgreichen Konzernumbau der letzten Jahre gelungen, die Renditestärke und Finanzkraft deutlich zu verbessern. Die Teilkonzerne Dräger Medical und Dräger Safety sind schlagkräftiger denn je“, sagte Konzernchef Theo Dräger.

Im abgelaufenen Jahr hatte sich der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) dank des starken Auslandsgeschäfts und Einsparungen um 24 Prozent auf gut 117 Millionen Euro erhöht. Bei einem um sieben Prozent auf 1,52 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz war der Reingewinn nach dem Bilanzierungsstandard IFRS um 39 Prozent auf 47,3 Millionen Euro gewachsen.

Das Ebit der Medizintechniksparte war im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent gewachsen, die Sparte Sicherheitstechnik legte um 12,1 Prozent zu. Das höchste Umsatzwachstum erzielten beide Teilkonzerne in den USA.

Während im Inland durch Auslagerungen im Bereich der Vorproduktion sowie von IT-Gesellschaften Personal abgebaut wurde, erhöhte sich die Zahl der Arbeitsplätze im Ausland. Insgesamt beschäftigte Drägerwerk Ende 2004 weltweit rund 9700 Mitarbeiter, gut 350 weniger als im Jahr davor.

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