Bilfinger
750 Stellen in der Kraftwerkssparte fallen weg

Der Bau von Kraftwerken ist wegen der Energiewende in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Bilfinger hat die entsprechende Sparte deshalb zum Verkauf gestellt. 750 Stellen werden gestrichen, die IG Metall rebelliert.
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FrankfurtIn der zum Verkauf stehenden Kraftwerks-Sparte von Bilfinger sollen 750 Stellen gestrichen werden. Der Mannheimer Bau- und Dienstleistungskonzern bestätigte am Freitag Angaben der Gewerkschaft IG Metall.

„Dass da eine Kapazitätsanpassung kommen musste, war klar“, sagte Bilfinger-Sprecher Martin Büllesbach dem Handelsblatt. Das sei der schlechten Auftragslage in der Kraftwerkssparte geschuldet.

Im verlustträchtigen Kraftwerks-Bau arbeiten 11.000 Menschen. Laut IG Metall sollen bei Babcock Borsig Steinmüller (BBS) in Oberhausen 400 der bundesweit 1150 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren, bei Bilfinger Piping Technologies stünden 350 von 800 Mitarbeitern vor der Kündigung. Das sei den Betriebsräten und der Gewerkschaft mitgeteilt worden.

Der Bau von Kraftwerken ist angesichts der Energiewende in Deutschland fast zum Erliegen gekommen. Die IG Metall forderte Bilfinger auf, auf den Personalabbau zu verzichten und stattdessen Kurzarbeit einzuführen, um die Kompetenzen für die Zeit nach dem Verkauf zu erhalten. Bereits im vergangenen Jahr waren in der Kraftwerks-Sparte Stellen abgebaut worden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Martin Tofern
Martin Tofern
Handelsblatt / Redakteur Unternehmen und Märkte

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