Billigeres Wassersprudeln: Kartellamt geht gegen Soda Club vor

Billigeres Wassersprudeln
Kartellamt geht gegen Soda Club vor

Wassersprudler ersparen zwar das Kistenschleppen, sind ob der hohen Preise für die Nachbefüllung der Gaszylinder aber nicht unbedingt finanziell attraktiv. Das Bundeskartellamt will nun mehr Wettbewerb schaffen.

HB DÜSSELDORF. Die Behörde habe den Marktführer für Wassersprudel-Geräte in Deutschland, Soda-Club, mit einer Entscheidung gezwungen, die Befüllung seiner Gaszylinder auch durch unabhängige Händler zuzulassen, sagte eine Sprecherin des Bundeskartellamts am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der „Financial Times Deutschland“. Siue betonte: „Alle Händler dürfen jetzt Zylinder befüllen.“

Soda-Club hatte mit der Nachfüllung und dem Vertrieb der Zylinder nach Ansicht der Wettbewerbshüter eine Monopolstellung aufgebaut und damit gegen das Kartellrecht verstoßen. Denn die Verbraucher hätten keine andere Möglichkeit, als die von Soda-Club vermieteten Zylinder bei dem Unternehmen nachfüllen zu lassen.

Das Unternehmen kündigte aber dem Zeitungsbericht zufolge an, die Entscheidung des Kartellamts vor Gericht anzufechten.

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