Billigimporte aus Asien: Preise für Schuhe sollen 2005 stabil bleibe

Billigimporte aus Asien
Preise für Schuhe sollen 2005 stabil bleibe

Für Schuhe müssen die deutschen Verbraucher in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr Geld auf die Ladentheke legen.

HB DÜSSELDORF. „Die Preise bleiben weitgehend stabil“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Schuhindustrie, Philipp Urban, am Donnerstag in Düsseldorf anlässlich der weltgrößten Schuhmesse GDS (17.3 bis 20.3). Allerdings werde es ein größeres Angebot an qualitativ höherwertigen Schuhen geben.

Gerade die Generation der über 40- und 50-Jährigen achte verstärkt auf Qualität und kaufe nicht mehr nur unter dem Preisaspekt, betonte Urban. Dennoch litt die Branche im vergangenen Jahr unter der Kaufzurückhaltung. So verringerten sich die Umsätze im Schuheinzelhandel nach Angaben des Verbandes um 1 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro.

Unterdessen sind auf dem europäischen Markt immer mehr Billigschuhe aus Asien auf dem Vormarsch. So erhöhten sich laut Verbandsangaben 2004 die Importe aus China um gut 30 Prozent auf 710 Millionen Paar. Die Einfuhren aus Vietnam und Indonesien legten um jeweils 10 Prozent zu. Geschäftsrückgänge verzeichneten dagegen die europäischen Exporteure mit einem Minus von 11 Prozent auf 169,5 Millionen Paar. Eine Ausnahme seien Spanien und Deutschland gewesen, die 3 beziehungsweise 15 Prozent mehr Schuhe exportierten.

An der Internationalen Schuhmesse GDS beteiligen sich nach den Worten von Messe-Geschäftsführer Wilhelm Niedergöker rund 1500 Aussteller aus mehr als 50 Ländern. Die Messe gilt als Drehscheibe für den europäischen Schuhfachhandel. Die Veranstalter rechnen mit rund 42 000 Fachbesuchern aus aller Welt.

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