Billigwässer schmälern das Ergebnis zudem
Flauer Sommer drückt Absatz bei Gerolsteiner

Der für die Getränkeindustrie miese Sommer hat auch beim führenden deutschen Mineralbrunnen Gerolsteiner den Absatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich abebben lassen.

HB GEROLSTEIN. In den ersten sieben Monaten seien 8 Prozent weniger und damit nur noch 4,15 Millionen Hektoliter Mineralwasser und Mischgetränke verkauft worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Trotz des Umsatzrückgangs um 7 Prozent auf knapp 116 Millionen Euro habe sich der Brunnen aus der Eifel aber als umsatzstärkstes Unternehmen der Branche behauptet.

Neben dem nicht gerade durstmachenden Wetter habe auch die „zunehmende Stärke der Billigwässer in den Discounter-Märkten das Ergebnis geschmälert“. Geschäftsführer Jörg Croseck sagte, „die Markenwässer stehen unter großem Druck der Discounter, aber unsere Produkte werden auch in Zukunft nicht dort zu finden sein“. Allerdings halte das Unternehmen nach wie vor eine Zusammenarbeit mit einem Brunnenbetrieb, der Discounter beliefert, für möglich.

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