Biotech-Firma
Evotec rutscht weiter in die Verlustzone

Das Hamburger Biotechunternehmen Evotec meldet zu Jahresbeginn einen hohen operativen Verlust: Wegen hoher Vorabinvestitionen steht das Unternehmen mit 1,3 Millionen Euro im Minus.
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FrankfurtDas Hamburger Biotechunternehmen Evotec hat zum Jahresstart rote Zahlen geschrieben. Der operative Verlust habe sich im ersten Quartal auf Grund hoher Vorabinvestitionen binnen Jahresfrist von 0,8 auf 1,3 Millionen Euro ausgeweitet, teilte Evotec am Donnerstag mit. Für das Gesamtjahr 2012 sieht Firmenchef Werner Lanthaler Evotec aber nach wie vor auf Kurs, seinen operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zu erhöhen. Wie bisher erwartet er ein prozentual zweistelliges Umsatzwachstum auf 88 bis 90 Millionen Euro.

Das 1993 gegründete Biotechunternehmen setzte im Auftaktquartal 20,1 Millionen Euro um und damit ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Dabei profitierte Evotec unter anderem von einer erfolgsabhängigen Zahlung der Forschungspartner Andromeda und Teva. Evotec erforscht mit den beiden Unternehmen ein neuartiges Präparat DiaPep277 zur Behandlung von Diabetes.

Kooperationen mit Pharmakonzernen sind das Kerngeschäft von Evotec. So unterhält Evotec unter anderem Allianzen mit dem Schweizer Pharmariesen Roche, dem belgischen Pharmakonzern UCB, mit der Schweizer Novartis, mit Ono Pharmaceutical und Boehringer Ingelheim.

Evotec will im laufenden Jahr ungefähr zehn Millionen Euro in seine Forschung stecken. Für den langfristigen Ausbau seiner Kapazitäten will das im TecDax gelistete Unternehmen mehr als zehn Millionen Euro investieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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