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Qiagen enttäuscht mit Gewinnrückgang

Der Biotech-Konzern Qiagen verzeichnet im ersten Quartal das Jahres 2016 weniger Gewinne: 15 Prozent weniger. Das Unternehmen kündigte ein weiteres Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 100 Millionen Dollar an.
Ein Probenträger mit dem Qiagen-Logo: das deutsche Biotech-Unternehmen verzeichnet einen 15-prozentigen Umsatzrückgang. Quelle: dpa
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Ein Probenträger mit dem Qiagen-Logo: das deutsche Biotech-Unternehmen verzeichnet einen 15-prozentigen Umsatzrückgang.

(Foto: dpa)

Frankfurt Das Biotechunternehmen Qiagen ist mit einem deutlichen Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal fiel der bereinigte Überschuss um 15 Prozent auf 44 Millionen Dollar, wie Qiagen am Mittwochabend mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 45 Millionen Dollar gerechnet.

Der Umsatz stagnierte bei 298 Millionen Dollar. Bei konstanten Wechselkursen legte er um zwei Prozent zu. Das Unternehmen, das auf Tests zum Nachweis von Krankheiten und Laborgeräte spezialisiert ist, kündigte ein weiteres Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 100 Millionen Dollar an.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand unverändert wechselkursbereinigt einen Anstieg des Konzernumsatzes um etwa sechs Prozent.

Der bereinigte Gewinn je Aktie soll in etwa im gleichen Maß zulegen auf 1,10 bis 1,11 Dollar je Aktie. Von Januar bis März lag er bei 0,19 Dollar.

  • rtr
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