Biotechfirma
Medigene reduziert Verlust

Für Medigene lohnen sich die Sparanstrengungen: Das Biotechunternehmen hat seinen Verlust zu Jahresbeginn durch Kostensenkungen deutlich verringert. Nun ist die Kunst, dass unter dem Sparzwang nicht die Forschungsergebnisse leiden.

HB FRANKFURT. Der operative Verlust (Ebitda) von Medigene fiel binnen Jahresfrist auf 1,9 Mio. von 7,6 Mio. Euro, wie Medigene am Freitag mitteilte. Da sich die Firma entschied, auf einen eigenen Vertrieb im Bereich Dermatalogie zu verzichten, schrumpften die Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Zudem gab Medigene im Zuge der Ausgliederung eines Forschungsprogramms weniger für Forschung und Entwicklung aus. Der Umsatz kletterte auf 11,6 (Vorjahreszeitraum: 4,99) Mio. Euro. Er stammt hauptsächlich aus dem Geschäft mit dem Krebsmittel Eligard. Im Gesamtjahr will das Unternehmen seinen Umsatz weiter steigern und den operativen Verlust senken.

Bei Medigene richtet sich die Aufmerksamkeit derzeit auf den Abschluss einer Partnerschaft für das Krebsmittel Endotag, den größten Hoffungsträger der Firma. Die Gespräche befänden sich in fortgeschrittenem Stadium, erklärte der neue Vorstandschef Frank Mathias, der den langjährigen Medigene-Chef und-Mitgründer, Peter Heinrich, vor kurzem an der Unternehmensspitze abgelöst hatte.

"Wir nehmen uns nun die nötige Zeit, verschiedene Alternativen sorgfältig abzuwägen, um uns für die beste Dealstruktur, den passenden Partner und den werthaltigsten Vertragsabschluss zu entscheiden", ergänzte Mathias.

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