Biotechfirma Morphosys Höhere Entwicklungskosten verstärken Verluste

Für die Entwicklung eigener Produkte hat Morphosys zuletzt deutlich mehr ausgegeben. Das wirkt sich auf das Ergebnis aus: Der Verlust ist im zweiten Quartal kräftig angestiegen – jedoch nicht so stark wie befürchtet.
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Vor allem für die Entwicklung eigener Produkte gab Morphosys zuletzt deutlich mehr aus. Quelle: dpa
Arzneimittel

Vor allem für die Entwicklung eigener Produkte gab Morphosys zuletzt deutlich mehr aus.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Biotechfirma Morphosys hat im zweiten Quartal wegen höherer Forschungskosten ihren Verlust ausgeweitet. Der operative Verlust (Ebit) erhöhte sich auf 6,7 Millionen Euro von minus 1,0 Millionen Euro vor Jahresfrist, wie Morphosys am Montag mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt aber mit einem etwas höheren operativen Verlust von rund neun Millionen Euro gerechnet. Vor allem für die Entwicklung eigener Produkte gab Morphosys zuletzt deutlich mehr aus. Der Umsatz verringerte sich binnen Jahresfrist um 17 Prozent auf 12,2 Millionen Euro.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

Für das Gesamtjahr rechnet Morphosys unverändert mit einem Umsatz von 101 bis 106 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von etwa 9 bis 16 Millionen Euro. Dieser ist jedoch von Einmaleffekten aufgebläht. Grund ist eine Einmalzahlung nach Beendigung der Zusammenarbeit mit der US-Pharmafirma Celgene.

  • rtr
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