Biotechfirma übernimmt chinesische Tianwei Times
Qiagen bleibt standhaft

Fü das laufende Jahr hat das deutsch-niederländische Biotechunternehmen Qiagen seine Umsatz- und Gewinnerwartung bekräftigt. Zudem wird die Stellung auf dem chinesischen Markt mit einer Übernahme ausgebaut.

HB FRANKFURT. Qiagen rechne weiter mit einem Umsatz von 414 bis 422 Mill. Dollar, sagte Qiagen-Chef Peer Schatz am Dienstag in einer im Internet übertragenen Rede zur Hauptversammlung im niederländischen Venlo. Der Konzerngewinn je Aktie solle zwischen 0,44 und 0,47 Dollar liegen.

Im ersten Quartal hatte Qiagen den Nettogewinn um 22 % auf 13,9 Mill. Dollar gesteigert. Der Quartalsumsatz betrug 95,0 Mill. Dollar. Das im TecDax gelistete Unternehmen sieht sich als weltweit führender Hersteller von Analysezubehör für die Gen- und Proteinforschung.

Qiagen erwerbe zudem für rund zwei Mill. Dollar in bar Vermögenswerte der in Privatbesitz befindlichen in Peking ansässigen Firma Tianwei Times, teilte das Unternhemen am späten Montagabend mit. Dazu kämen möglicherweise noch einmal zwei Mill. Dollar in den nächsten zwei Jahren, was von der Entwicklung des Geschäfts abhänge. Tianwei ist mit 50 Beschäftigten im Gebiet der Vorbereitung von Nukleinsäuren-Proben im chinesischen Markt tätig. Qiagen erwarte durch die Übernahme einmalige Kosten von weniger als 0,5 Mill. Dollar, die im dritten Quartal dieses Jahres verbucht würden.

Die Übernahme werde rund 1,5 bis zwei Mill. Dollar an Umsätzen bei so genannten voranalytischen Produkten und rund 0,3 Mill. Dollar an Gewinn im Jahr 2006 beisteuern. Die Transaktion muss noch von den chinesischen Behörden genehmigt werden.

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